Missionsprojekt in Bolivia

Bolivia Blog

SimplePie: BOLIVIEN MISSION - Vía Gracia / Valle Esperanza

Jahr 2013 "Update"

Jan 4 2014
Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setzte auf den HERRN HERRN, dass ich verkündige all dein Tun. Psalm 73, 28 Das Jahr 2013 vergangen und wir schauen mit großer Dankbarkeit auf ein segensreiches Jahr zurück. Im vergangen Jahr waren in der Schule hier 33 Schüler in den Klassen Kindergarten bis Klasse 8. Wir freuen uns dass die Schule wächst und vorwärts geht. Im Juli hatten wir zum ersten Mal hier eine Ferienbibelschule unter dem Thema „Leben – zur Ehre Gottes“. Alle haben sich gefreut daran teilzunehmen. Im August hatten wir eine Jugendfreizeit, wo wir wichtige Themen mit den Jugendlichen durchnehmen konnten, und schöne Gemeinschaft zusammen hatten.
Jugendfreizeit 2013
 Im September sind wir nach Obera, Argentinien gereist um an ihrem Gemeindefest teilzunehmen. Wir hatten schon lange den Wunsch gehabt unsere Geschwister im Nachbarland zu besuchen. Wir hatten dort gesegnete Versammlungen mit Br. Schuler und sangen und spielten zusammen mit den Obera Geschwistern in den Gottesdiensten. Im November hatten wir hier in Valle Esperanza gesegnete Versammlungen mit Br. Elke aus Kanada. Unser Wunsch war "Rede Herr, denn dein Knecht hört" und der Herr hat unser Gebet erhört.
Der Valle Esperanza Chor bei den Versammlungen mit Br. Elke
 Seit einiger Zeit fährt die Jugend von unserem Ort regelmässig in die Tres Cruces Kolonie um Menschen dort zu besuchen und das Evangelium zu teilen. Die Jugendliche haben schon dadurch viele Segenszeiten erlebt und beten weiterhin dass der ausgestreute Samen Frucht bringt. In der Gemeinde sind wir Gott dankbar für sein Reden und Nähe. In der Versammlung sind ungefähr 50 Menschen, die regelmäßig zu den Gottesdiensten kommen. Wenn wir Festversammlungen haben, ist es etwas problematisch, da unser gemietete Raum zu klein ist um alle Gäste aufzunehmen. Wir beten ernstlich für Gottes Wegweisung um einen anderen Versammlungsraum. Wir freuen uns dass wir monatlich ins Centro Guia de Paz (ein Rehabilitationszentrum) fahren können um dort ein Programm zu bringen. Die Menschen dort sind immer sehr dankbar und ermutigt durch die Vorträge. Manch ein Mensch wurde dort von Laster frei und wir preisen Gott dafür. Unser Gebet ist dass wir weiterhin Gottes Nähe und Wegweisung verspüren können und dass viele Menschen noch Frieden im Herzen durch unsern Heiland empfangen können. In Christi Liebe,
Weihnachtsprogramm 2013 U.E. Monte Síon
R.& J. Stieben & Famiilie

Valle Esperanza

Apr 13 2013
Seit dem Jahr 2011 finden in der Kolonie „Valle Esperanza“ auch Versammlungen der Gemeinde Gottes statt. Da das Verlangen nach Gottes Wort hier groß war und immer mehr Menschen sich den Gottesdiensten anschlossen, zog die Familie R. Stieben nach Valle Esperanza. Da noch kein eigenes Gemeindehaus zur Verfügung stand, versammelte man sich meistens bei verschiedenen Geschwistern daheim. Seit Mai 2012 konnte eine Scheune gepachtet und zum Versammlungsraum umfunktioniert werden.
Gemeindehaus
 Die Schule hier bestand im Jahr 2012 aus 24 Schülern, die fast ausschließlich aus Familien kommen, die nicht mehr der Gemeinschaft der sogenannten „Altkolonier“ angehören und nun zum Teil die Gemeinde Gottes, zum Teil andere Gemeinden besuchen. Wir waren 4 Lehrer, zwei aus der Gemeinde Gottes in Deutschland und ein Ehepaar aus der Gemeinde Gottes in Mexiko. In Valle Esperanza gibt es ein eigenes Schulgebäude, das vor einigen Jahren noch eine Altkolonierschule war. Zum Schluss des Schuljahres wurde das alljährliche Weihnachtsprogramm eingeübt und vorgetragen, zu dem sehr viele Besucher kamen und mit Freuden den Gedichten, Liedern, Orchesterstücken und sonstigen Beiträgen lauschten.
Schulkinder 2012
 Die Gemeinde in Valle Esperanza hat ca. 40 Besucher, die sehr engagiert und begeistert sind. Der Chor und das Orchester, sowie die Kinderbeiträge waren immer lebendig und segensreich.
 Die Jugend fuhr des Öfteren auf Krankenbesuche und zum Singen in die Kolonie.
Gemeindefoto Dezember 2012

 Im Oktober 2012 besuchte der Bruder Sieg Schuler aus Calgary, Kanada die Gemeinden in Via Gracia und Valle Esperanza. In Via Gracia wurde eine Taufe durchgeführt. Sechs Personen bekannten an diesem Tag öffentlich ihre Nachfolge Jesu in dem sie sich öffentlich taufen ließen. Rudi Bernhardt, Herford
Taufe in Vía Gracia mit Br. Schuler

Jugendbibeltage in Valle Esperanza September 2012

Nov 9 2012
Freuet euch in dem Herrn allewege! Und abermals sage ich: Freuet euch! Philliper 4, 4 Mit diesen Worten durften wir die Jugendbibeltage in Bolivien, Valle Esperanza beginnen. Es war für die meisten etwas Neues und somit kamen wir mit den verschiedensten Erwartungen zu diesen Tagen zusammen. Im Nachhinein können wir sagen, wir wurden über unser Erwarten hinaus, von Gott gesegnet. Br. Thiessen und Br. Goertzen kamen mit den Jugendlichen aus Via Gracia zu diesen Tagen. Zusammen mit der Jugend aus Valle Esperanza und Br. Stieben waren es ca. 30 Personen die an diesen Tagen teilgenommen haben. Die Jugendbibeltage gingen von Donnerstag den 27. bis Samstag den 29. September. Es wurde immer mit einer Morgenandacht angefangen und darauf folgten dann zwei Unterrichtsstunden. Das gemeinsame Mittagessen wurde von den Schwestern aus Valle Esperanza zubereitet und diente nicht nur allein zur Stärkung, sondern man hatte dabei Gelegenheit, sich auszutauschen und besser kennenzulernen. Nach dem Essen, das immer hervorragend geschmeckt hat, fanden nochmals zwei Unterrichtsstunden statt. Um die Müdigkeit zu vertreiben, die sich gewöhnlich am Nachmittag bemerkbar macht, wurde noch eine Zeit zum Singen zwischen den zwei letzten Unterrichtsstunden eingeräumt. Beendet wurde der Tag mit einem gemeinsamen Vesper. Die Unterrichtsstunden wurden von Br. Thiessen, Br. Goerzen und Br. Stieben geleitet.
Die Themen waren: HEILSGEWISSHEIT… ist eine feste Zuversicht und Gewissheit, ein Kind Gottes zu sein, Vergebung der Sünden zu haben und einmal bei Jesus in der ewigen Herrlichkeit zu sein. UNSER ZIEL IM LEBEN- Kaufet die Zeit aus (Epheser 5,16) die Jugendzeit ist die beste Zeit - Der Kern der Sache Erkennen - Planen „If you fail to plan, than you plan to fail!” - Geistliche Arbeit bei der irdischen Arbeit - Zeiträuber und Hindernisse.
STIMME GOTTES – STIMME SATANS UNTERSCHEIDEN- Dazu brauchen wir das Sinnesorgan „Hören“, jedoch nicht mit unseren Ohren, sondern mit unserem innerlichen „Hörorgan“ MENSCHEN ZU JESEUS FÜHREN- Was kannst du im Himmel nicht mehr tun?? – Im Himmel wird das ganze Evangelisieren aufhören!! - Gottes wunderbarer Plan ist es die ganze Welt zu erretten. - Es ist die Aufgabe eines jeden Christen - Unser Hauptberuf sollte „Menschenfischer“ sein. DAVID DER ÜBERWINDER- Er war demütig und suchte stets die Ehre Gottes - Erst wenn wir in der Prüfungszeit aushalten und bestehen, kann Gott uns als sein Werkzeug gebrauchen. - Auch in schwierigen Zeiten, Gott loben und den Glauben auf ihn setzen. DIE WICHTIGSTE ENTSCHEIDUNG - Buße - Bekehrung - Wiedergeburt - Dienst im Auftrag des Herrn - Die Verbindung zweier Menschen - zwei Menschen werden in eine Persönlichkeit verbunden. DIE GROSSEN AUF ERDEN- Wodurch haben Menschen versucht groß zu werden? - Durch eigene Leistungen - Durch Reden halten - Worin unterscheiden sich diese von denen, die der Herr groß macht? - In der Demut - Wodurch wird man Groß? - Ganz Gott ergeben Unser Gebet ist es, dass das Gehörte sich im Leben der Jugendlichen im praktischen Ausleben zeigen würde und das der Segen der empfangen wurde auch durch sie weiter gegeben werden kann. Wir schauen auf diese Tage mit einem Dankbaren Herzen, Gott gegenüber und wollen ihm dafür alle Ehre geben. Elina Stieben, Lehrerin, Valle Esperanza

Taufe im Rio San Julian, San Ramon, Bolivien 8. August 2010

Sep 21 2010




"Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig..." Markus 16,16

Am 8. August 2010 durften sieben Taueflinge ihren Glauben an unserem Herrn durch das Wasserbad der Taufe bezeugen. Die Taueflinge zeugten von Jesu vergebender Gnade und wie Er sie auf wunderbare Weise zur Erkenntniss dieser Bibelwahrheit gefuehrt hat. Fuer die meisten Taueflinge war es ein bedeutender Schritt, der mit entsprechenden Kosten verbunden war. Trotzdem, bezeugten sie den tiefen Frieden Gottes und den reichen Segen waehrend dem Tauffest.

"Er [Gott] läßt's den Aufrichtigen gelingen und beschirmt die Frommen und behütet die, so recht tun, und bewahrt den Weg seiner Heiligen." Sprueche 2,7-8.

Report from Br. Lorne Semler on the Dairy Project

Mar 23 2010
SOME OF THE YOUNGER ANIMALS THAT WILL BE READY FOR MILKING IN THE COMING YEAR
 
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Our first trip to Bolivia was in Dec 2008. I went with my wife and son to visit our daughter who was helping at the school. There were many things happening all at once and it was interesting for me to take it all in. Having been a farmer all my life drew me to the agriculture side of things. As we spent three weeks there on this first trip it gave me some time to observe how things were done in Bolivia.

Starting a new mission brings opportunities and challenges along the way. One of the problems we discussed was the need for families to make a living at the mission. As the families have more and more contact with the mission they end up being put into the ban. On a temporal side this means they can no longer buy or sell in the colony. Family and friends will break off contact and they are left to fend on there own. For the very poor it usually means not being able to provide for there families. For this reason the mission has built homes and tried to provide employment for them.

In the colonies most of the farmers milk cows and sell milk and cheese. They also raise the feed for the animals and run some equipment to till the fields. Since the farmers have this dairy knowledge it was decided that a dairy should be set up.

The dairies are set up as individual units. Each farmer has there own livestock and yard. Some of the farmers come with a small number of cows. Most do not have enough cows to make it viable so the mission helps with a few more so the family can sustain itself. The cows are loaned to the farmers under the condition that they are well looked after. The milk from all the farms is weighed and then sold as a pooled amount. The mission receives the money from the sales and keeps back enough to pay for the feed and a percentage goes to pay off the cows. The percentage varies according to what the farmer and the mission feels is a sustainable payment. The rest the families use for living. Once the cows are paid for in full the farmer gets full ownership of the cows.

WEIGHING EACH FARMERS MILK BEFORE SHIPPING
 
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Small portable mini barns were built to keep the cows out of the rain during milking. They are open on three sides to allow the breeze through, in there warm summer time. They have long overhangs on the eaves to shed the heavy rains and keep the water from running back into the barn. They were built portable so they could easily be moved to a farmer who wants to start in the program. If the farmer chooses to discontinue with the dairy it can be moved to the next yard.

ONE OF THE FAMILIES MILKING IN A MINI-BARN
 
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Our second trip to the country was in March 2009. We spent five weeks on this trip. We traveled around touring dairies and attending a farm show to learn what was being done in this country. We also felt it was important to contact some milk markets and develop a marketing plan. The milk is now being sold to a cheese plant. On weekends or holidays the plant doesn’t take the milk so cheese is made at the mission by one of the farmers. The cheese is sold in town to some of the many small shops who keep it on there shelves to be sold with there other products to consumers. After this initial work was done the first two dairies were started.

Our third trip was in Jan 2010. This was a three week trip and the goal was to access how things were going and to see if changes were needed. Things had progressed well to this point and it was very encouraging to see the progress. By this time there were four dairies in operation. A number of young animals were purchased as well so there will be more cows available in the coming year. If new families wanted to start milking or existing ones need a few more animals the possibilities exist. At this point things are going quite well with the dairies. Markets for the milk and cheese needed some attention but the Lord helped us to deal with these issues.

We were very blessed to be involved in this project and thank the Lord for all his goodness. He blessed us with the health and strength in this time. Often we called out for wisdom to do his work and he answered our prayers and reminded us of this verse:
James 1:5
If any of you lacks wisdom, he should ask God, who gives generously to all without finding fault, and it will be given to him.
I would like to thank all who are praying for the mission. We serve a powerful God and he can give victory over the spiritual darkness in Bolivia.
Lorne Semler, Barrhead, Alberta, Canada

ONE OF THE PASTURES WHERE THE COWS GRAZE
 
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Teacher Carolyn Makus' Experience in Bolivia

Aug 18 2009

Carolyn Makus volunteered in the school here from March to July 2009. She gave a brief report about her experiences to her home church in Edmonton and kindly agreed for us to post it here...

When I think back to the 4 months I spent in Bolivia I am just filled with gratefulness. I am thankful that God allowed me this opportunity and for the way He always provided. I absolutely loved my time down there and developed a deep love for the country and its people. All though I went down to teach,this proved to be a great learning and growing experience for me and I'm sure I probably even learned more than my students. If I were to tell you about everything I learned and experienced this would take all evening so I've picked two.

The first is to be more thankful for the seemingly little things which we take for granted in the western world. We've got it so good. Shortly after I arrived they began to work on our well. Up until this time the mission property had been purchasing water from a neighbouring town that was charging an enormous amount of money for water. In order to begin drilling they needed to fill up a huge reservoir of water to run the drill. As a result our water supply was depleted and the church building and any off the other houses “up hill” had no water. This began our major water shortage time. One doesn't realize really how important water is until you don't have it. We all quickly came to the conclusion that we would rather live without electricity. The inability to properly cook and clean was very difficult at times and one could never be guaranteed whether you'd be able to have a shower or not. At school hygiene also became an issue as the student's could no longer wash their hands and toilets wouldn't flush. When we did have water, we filled up containers for the next shortage which we knew would be coming up. Sometimes we would have water for an hour or so before it was off again. At one point I started to collect rain water so we could wash dishes, rinse our hands. In total we had water shortages and problems for over a month. During this time I often had to think...if water is so vital in our daily living how much more is Jesus who is the Living Water. Do we recognize our desperate need for him as well??

The second event I wish to share with you happened one Thursday morning in my classroom. The morning started relatively normal and I'm not even sure how the following conversations started but somehow one of my students, Jakob, began to tell me about his experiences in the Old Colony system. One would think that a boy of 9 who has been living out of the system for over two years shouldn't have much to tell but unfortunately that was not the case. Jakob, has been living with his aunt and uncle since he was one and they adopted him in the past year. Jakob is half Mennonite, half Colya or Bolivian . He began old colony school in Tres Cruzes where they lived. Probably for multiple reasons but mostly because he was darker skinned he was bullied by both students and teacher. If he did any little thing wrong he would be punished, however, if other students did things to him, the teacher would turn a blind eye. Remember that the punishment is often whipping. Jakob has severe learning disabilities and as you can imagine the old colony schools are not set up for dealing with learning disabilities. Instead he was told that he was stupid and punished even more. His mom told me that he didn't want to go to school, he cried in the morning before he went and when he came home and I think we can all understand that. At this point in Jakob's story I was tearing up and trying to keep my composure; not quite believing that a child could be treated this way. But then his story started to change direction. He remembers when Thiessen's first started visiting his family and sharing the gospel and how they told him bible stories. He also remembers leaving the colony and how his life began to change. The depth of his spiritual knowledge was phenomenal. He basically started to explain to me (and the class who were all listening by now) the differences between our church and the Old Colony. How it's not about following man-made rules like not having rubber tires but rather about giving your heart to Jesus and loving him. Then he began to express his concern for his relatives. Around Mother's Day he spent several weeks back in the Colony. He described this time as 'schrecklich' or horrible. He was called the devil by people. I'm wasn't sure if that is because of his family leaving and his parent's being placed in the ban or because he's part Bolivian. What surprised me even more is that he told how he was evangelizing telling his relatives that they need to believe in Jesus and that Jesus died for them. That's how they could get to heaven. Here is a young boy trying to bring others to Christ, he cares about them so much that he is willing to endure mockery to tell them the about Christ. By now, my eyes were definitely filled with tears. Our whole class gathered in our circle area and we continued to talk about how the people around us in the colonies and especially the relatives of the students' need to find the Lord. In the end I asked the class how they could help, two suggestions arose, number one tell people and number two pray. We ended the discussion with us all kneeling down and each student praying in someway for lost souls in the colonies or for their relatives. Wow! I thanked God for this allowing me to experience this conversation, for Jakob and the light God has given him and for the rest of my students. Somehow I now understood the following verses much better:

Math.18: 3-5
“Assuredly, I say to you, unless you are converted and become as little children, you will by no means enter the kingdom of heaven.
Therefore whoever humbles himself as this little child is the greatest in the kingdom of heaven.
Whoever receives one little child like this in My name receives Me.”

I want to thank all of you who were praying for me during my time in Bolivia and for the mission in general. The work there is dependent on your prayers and I personally shudder to think of how things would be without the prayers. Jeanette and I often talked about how it just had to be the prayers that kept us going and gave us the strength to carry on. Please continue to pray for the mission and especially the children that they would see their need for Christ and to accept Him at an early age and also become 'missionaries' right where God has placed them.

Carolyn Makus

Januar 2009 „Update“:

Jan 14 2009

Die Kinder... Wir haben ein sehr schönes Weihnachtsfest 2008 erlebt. Die Kinder haben fleißig gelernt und von Herzen alle Lieder auswendig gesungen. Das Heiligabendprogramm war allen Zuhörern eine Freude. Auch in den Gottesdiensten machen die Kinder in der Gemeinde uns große Freude. Sie singen mit Begeisterung und schlagen oft Lieder vor, die wir als Gemeinde singen sollen. Bei den Gemeindeliedern kann man die Kinder deutlich singen hören. Die Kinder kommen auch gerne zu den Gottesdiensten, hören gut zu und sind oft früher da als ihre Eltern (sie kommen zu Fuß).
Die Männer... Als wir Ende November hier die Verordnungen feierten, merkten wir dass die Frauen und Mädchen freudig teilgenommen haben aber es an den Männern fehlte. Wir haben danach ernstlich für die Männer/Familienväter gebetet. Wir baten auch dass die Männergruppe einer Gemeinde Gottes besonders für die Männer Fürbitte einlegen würden. Ein Familienvater, David Knelsen hat sich kurz nach Neujahr von Herzen bekehrt. Er hat am 7. Januar unter großen Tränen ein Zeugnis im Gottesdienst gesagt. Aus einem früheren Trinker, Raucher und unehrlichen Mann ist eine neue Kreatur geworden. Er hat in der Gebetswoche jeden Abend gebetet und zeugt von seiner Bekehrung. Er bittet um Gebete und Kraft von Gott, damit er ganz frei von Sünden leben kann und Gott es ihn gelingen lässt. Das macht einem wirklich Freude und ermutigt uns hier im Dienst! Wie deutlich hat Gott die spezifischen Gebete erhört! Bitte betet weiter auch ganz besonders für die anderen Männer, die noch nicht bekehrt sind und für Abram Dyck, der vor kurzem seine Frau verloren hat und auch eine echte Heilserfahrung braucht.
Die Frauen...Wir treffen uns noch jede zweite Woche mit den Frauen und nehmen zur Zeit das Buch „Das Geheimnis eines fröhlichen Herzen“ von Br. Naylor durch.
An Christi Stelle, bedanken wir jeden Geber der auch im Jahr 2008 Gottes Werk hier in Bolivien unterstützt hat! Jesus sagt:
Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen.
Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen. Matt 6, 19-20
Wie schnell können doch irdische Besitze verschwinden aber was man für Gott getan hat das besteht!
Wir wünschen allen Kindern Gottes den Segen Gottes für das Jahr 2009. Möge Gott auch in Bolivien in diesem Jahr sein Wirken erleben lassen. In Christi Liebe verbunden, Roland & Jeanette Stieben & Familie.

Die erste Beerdigung in Via Gracia, Bolivien

Dec 20 2008

Am 26. November wurde Schw. Neta Dyck von ihrem Herrn und Erlöser in die ewige Heimat geholt. Sie ist noch keine 52 Jahre alt geworden, hat aber schon länger gesundheitliche Beschwerden gehabt. Trotzdem hat sie immer freudig, gern und fleißig ihre Arbeit verrichtet. In den letzten sechs Wochen ihres Lebens ging es rapide mit der Gesundheit bergab. Die Ärzte wollten gar nicht genau sagen was das Problem war. Gott hat es dann gewollt, dass sie dann im Kreis ihres Mannes und Geschwister aus der Gemeinde in ihrem Haus starb.
Schw. Dyck war uns allen zum Segen. Sie zeugte oft wie Gott ihre Sündenschuld vergeben hat und dass ihr einziger Wunsch war für Jesus zu leben. Weil sie den menschlichen Bann von den Altkoloniern bekommen hatte, glaubten ihre drei Töchter und Schwiegersöhne dass die Himmelstuer für sie verschlossen sei. An dem Tag ihres Todes, sprach Schw. Dyck noch mit ihrer ältesten Tochter. Die Tochter wollte dass Schw. Dyck ihren Bann bei den Altkoloniern „gut machen“ sollte, ansonsten wollte sie nicht besuchen. Schw. Dyck sagte ihr nur, dass sie nur für Jesus leben wollte, nicht für Menschen, und dass sie gewiss wäre, dass sie in die ewige Herrlichkeit eingehen würde. Sie wünschte nur, dass ihre Töchter auch für Jesus leben würden. Die Tochter hat Schw. Dyck nicht wieder gesehen und ist auch nicht zur Beerdigung gekommen. Schw. Dyck hat in den letzten Stunden ihres Lebens unter Atemnot und Schmerzen besonders gelitten aber hat doch ganz friedlich ihre letzten Züge ausgeatmet. Ihr Gebet wurde erhört: sie wartete sehr, dass Jesus sie Heimholen sollte. Schw. Dyck hinterlässt eine große Lücke mit ihrem vorbildlichen Wandel und Gebeten aber sie wird uns allen lange im Gedächtnis bleiben.
Die Beerdigung wurde am Sonntag den 30. November 2008 in unserem Gemeindehaus abgehalten. Der Kirchensaal und auch der Eingang waren mit Besuchern gefüllt. Es kamen zwei Töchter von Schw. Dyck mit ihren Familien zur Beerdigung und auch einige Altkolonier aus Tres Cruzes - ihrem Heimatort. Es waren auch viele Besucher aus Chihuahua da, wo sie auch für eine Zeitlang gelebt hatten.
Auf unserem Missionsgrundstück ist der Friedhof nun eingeweiht.
Bitte betet für den tiefbetrübten Ehemann Abram Dyck und die Angehörigen. Gott gebe, dass noch manch eine teure Seele, so wie Schw. Dyck, Frieden im Herrn finden würde, und in froher Zuversicht der ewigen Heimat zugehen könnte.
Rom 6:23 Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm HERRN.

Report from Brother Harry Klinger on his trip to Bolivia

Sep 25 2008

[Brother Harry Klinger, Pastor of the Church of God in Hamilton, Ontario wrote this report of his trip to Bolivia to the other pastors. We asked him whether we could share it here on our blog as well and he kindly agreed.]

Greetings and blessings to you in the precious name of Jesus!
I thought I would send you an update on my travels to hold services in Bolivia, given the unrest there and a number of your inquiries.
Praise be to God who helps us in every situation of life. I was able to spend my two weeks in Santa Cruz in safety. By the time I arrived on Sept. 9, a roadblock on the way to the church mission had been partially removed and we were able to travel freely. However, the political situation became tense and riots and demonstrations occurred in Santa Cruz. We visited the lawyer a few days later, who is helping us with our legal matters, and her office being right next to where the riot occurred, had all the windows smashed out. One evening, driving home from church services, a group of men walked out onto the road with wooden clubs and blocked our path. We retreated by following a side road. Also the roadblocks around Santa Cruz, were contributing to fuel shortages in the city and schools were closed.
Despite this turmoil, the Lord graciously blessed our services throughout the two weeks and the dedication services on Sunday, Sept. 14. We had a blessed time with the our guests from Mexico and others from the villages; but did miss the choir from Argentina which was unable to travel overland because of the blockades.
As you may have heard, the American ambassador was asked to leave Bolivia and American Airlines ceased all flights. I had travelled there on AA, but on this last Sunday, the day before my Monday flight, they resumed their regular flights, and I was able to travel home safely on Sept. 22. However, as I just read in an email from Sister Rosie Jeske, the crisis is far from over. Before I left, reports were still coming in of many roadblocks and that a group was marching on Santa Cruz along the highway right past our mission. They may block the road between the Mission and the city again. These are dangerous times for our brothers and sisters there and they certainly need all of our prayers!
Let us earnestly pray for their safety and their inner strength, knowing that "...the eye of the Lord is on those who fear Him, on those who hope in His mercy...our soul waits for the Lord; He is our help and our shield" (Ps. 33:18+20).
Your Brother in the Lord's Service,
Harry Klinger

Bericht ueber die politische Lage von Br. Thiessen

Sep 25 2008
Möchte nur kurz berichten, kurz vor Zusammenstoß der beiden Parteien hier in Santa Cruz, kam die Nachricht, sie werden den weiteren Kampf bis zum 15. Oktober vertagen. Gleich wurden alle Wege geöffnet und alle Demostranten verschwanden von den Wegen. In der Zeitung stand von einigen Tausenden, die an Santa Cruz, von verschiedenen Richtungen heranmarschierten, aber die Wirklichkeit zeigte etwas anderes. Zum Beispiel sah unser Sohn Abram, die Gruppe, die bei unserm Missionland vorbeimarschieren sollte, als eine Schar von 1,200 angegeben, er schätze sie aber als nicht mehr als vielleicht 200. In der Stadt merkte man auch keinerlei Aufregen wegen diese Herankommenden. Jetzt scheint wieder alles ruhig zu sein.
Die Gebete der Kinder Gottes sind bestimmt nicht umsonst gewesen. So möchten wir auch weiter beten, dass alle Probleme ohne harte Zusammenstöße, oder, gar Krieg, möchten gelöst werden.
Denn man sieht in der Zeitung und hört von weiteren harten Drohungen. Jemand machte in der Zeitung eine Aussage, er bezweifelt ob diese gegenwätige Ruhe fünf Tage wird anhalten. Die Lage ist doch ernst. Aber wir zweifeln nicht daran, dass der allmächtige Gott alles in seiner Hand hat und lenken kann nach seinem Rat und Wohlgefallen. Ihm vertrauen wir.
In brüderlicher Liebe
G. Thiessen

Ein gesegnetes Einweihungsfest!

Sep 22 2008

Zu unserem Einweihungsfest am Sonntag den 14. September 2008 sind etwa ~100 Besucher gekommen. Wir haben eure Gebete deutlich verspürt! Die Predigten von Br. Harry Klinger aus Hamilton, Kanada waren segensreich und ansprechend. Das Wetter war optimal. Die Vorbereitungen fuer dass Essen verliefen sehr gut und die Besucher haben auch fleissig mitgeholfen. Wir hatten wegen den Strassenblockaden weniger Besucher als wir erwarteten, aber es kamen doch etwa 40 Besucher (zusaetzlich zu unserer Gemeinde von etwa 60 Personen). Es waren auch ~15 Personen aus Mexiko zu Besuch. Die Geschwister waren hier eine Ermutigung und ein Segen. Sie haben musikalisch und mit Zeugnissen vorgetragen und haben versprochen auch weiter besonders fuer das Werk hier zu beten.
Unser Einweihungsfest stand unter dem Motto aus Psalm 143,8 Lass mich frühe hören deine Gnade; denn ich hoffe auf dich. Tue mir kund den Weg, darauf ich gehen soll; denn mich verlangt nach dir. Da wir den Namen VIA GRACIA (Weg der Gnade) für unser „Dorf/Siedlung“ hier gewählt haben, passte dieser Vers gut als Leitgedanke für unsere Einweihung und für unsere Zukunft als Gemeinde und Einzelne.
Gott bewahrt uns weiterhin, trotz der politischen Lage. Wir können ungestört unsere Erledigungen in der Stadt machen und merken meistens wenig von den Unruhen (obwohl geraten wird Fahrten in die Stadt zu vermeiden). In einer anderen Provinz (Pando) wurde auf Menschen an einem Flughafen schiessen lassen, und es sind 16-30 Personen umgekommen. Unsere Besucher aus Mexiko konnten aber ungestoert am Montag den 15. September wieder nach Hause fliegen.
Gas für unsere Öfen ist immer noch knapp - da muss man lange Schlange stehen um einzelne Tanks zu bekommen, aber bis jetzt können alle bei uns noch kochen und backen.
Leider sind einige Besucher aus den Dörfern nicht gekommen (obwohl sie gesagt hatten dass sie kommen wollten und es versucht wurde sie abzuholen). Bitte betet weiter dass Gott durch seiner Gnade Menschen von den Banden der Gesetzlichkeit befreien könnte und ein Hunger fuer Sein Wort schenken würde. Eine Schwester aus Mexiko war mir besonders ein Segen. Sie kam auch aus den Altkoloniern und ich fragte sie wie sie zu Gott gefunden hat. Sie sagte dass als sie selber Gottes Wort las und es zu ihr redete, war es ihr sehr klar was recht war. Es unterstreicht wieder, wie wichtig es ist Gottes Wort zu lesen und zu bewahren. Die Kinder sangen auch ein schönes Lied dass das deutlich macht "Ich behalte dein Wort fest im Herz damit ich nicht sündigen muss (Psalm 119,11)"
Sonst, geht es in der Schule sehr gut. Zur Zeit haben wir zwei Lehrerinnen in der kleinen Klasse (Schw. Rosie Jeske aus Edmonton, Kanada hilft Schw. Jennifer Semler fuer einen Monat aus). Schw. Suzie Neufeld aus Mexiko macht die grosse Klasse weiter. Die Kinder sind eifrig am lernen und machen gute Vorschritte. Wir sind sehr dankbar dass die Lehrerinnen willig sind ihre Fähigkeiten hier in der Schule anzuwenden!
Bitte betet dass Br. Klinger am Montag den 22. September gut nach Hause fliegen kann. In Moment fliegt American Airlines nicht nach Bolivien wegen den Unruhen. Die meisten Amerikaner haben auch Bolivien verlassen. Angeblich soll die Fluglinie wieder am 21. September fliegen, aber hier muss man "einen Tag auf einmal nehmen" :-)

Bitte betet fuer unsere Einweihung!

Sep 10 2008

Da unsere Versammlungen mit Br. Harry Klinger aus Hamilton, Ontario anfangen, und am Sonntag mit der Einweihung enden, bitten wir um eure Gebete.
Leider ist die politische Lage hier in Bolivien unsicher. In den letzten Wochen waren viele Blockaden auf den Strassen (davon haben wir einige Fotos angehängt). Der Präsident Evo Morales möchte eine sozialistische Konstitution einführen und mehrere Provinzen sind dagegen, und wünschen Autonomie von der Regierung. Der Präsident weigert sich ihnen Autonomie zu geben und manche glauben es könnte sogar zu einem Buergerkrieg führen. Leider kann auch unserer eingeladene Gastchor aus Oberra, Argentinien nicht an unserem Fest teilnehmen. Auch wenn sie es hier her schaffen, ist es unsicher ob sie es nach Hause schaffen würden.
Gott sei Dank, wurden die Blockaden von uns zur Stadt gestern gerauemt, da eine Huehnerfabrik Stellung dagegen genommen hat. Die Unruhen steigern sich aber. In der Stadt (Santa Cruz) gibt es jetzt Schlägereien und Scheiben werden eingeschlagen usw.
Es sind schon mehrere Gaeste aus Mexiko eingetroffen um an unserer Einweihung teilzunehmen. Br. Klinger ist gestern auch wohlbehalten angekommen.
Bitte betet dass wir doch Gaeste zur Einweihung bekommen und dass das Fest zum Segen für alle wäre.

News...

Aug 29 2008

Thanks for your prayers!
In case, some of you are wondering…God’s hands have continued to protect us and mission property. The men of the congregation guarded the property for a couple of weeks and one man was even shot at, but apparently the thieves were caught and imprisoned. Since then there has been no further cause for concern. We attempted to hire a guard, but that didn’t work out, so it was probably not the right thing. God willing, we hope to eventually have a guard that would be an asset.
Sadly, my (Jeanette’s) Grandma Popke in Edmonton passed away on June 1, 2008, less than a month after her cancer diagnosis. We greatly regretted the fact that we were not able to see her again before her death, nor be at the funeral, but it just wasn’t possible. I am very glad that I was still able to write her a thank you letter that she received and greatly appreciated prior to her death. We will miss her here on earth, but look forward to a reunion in heaven.
My sister, Lorraine Makus left Bolivia on June 17 after being here for over a year on a volunteer basis. She initially primarily came to help us as a family adjust to the new country, with small children and a brand-new baby, but quickly added many other duties to her days work. Lorraine was our choir director, orchestra director, Sunday school teacher, Children’s choir director, Kindergarten/Grade 1 teacher, church treasurer, pianist, and piano teacher among other things. She will be missed by all, but we are grateful for the time she had here and wish her God’s continued blessings in the next chapter of her life. Lorraine married John Reimer on July 25 and we had a wonderful “excuse” to come back to Edmonton, Alberta for a visit and see all of our family and friends again and have a wonderful vacation.
By the way, for anyone that is thinking of visiting us here in Via Gracia, Bolivia, since we moved to the church our frog problem is a thing of the past. There are also no snakes inside the building and we have a lot less bugs since the entrances have been screened in. We also have running warm water in the kitchens and showers and I even have a dryer and dishwasher thanks to my dear parents-in-law. The volunteers that were here at the beginning will remember a much more primitive start, but it is nice to look back and see how far we’ve come.
Now, we are preparing for our official opening ceremony (Einweihung) of our church on September 14. We are expecting singers from Argentina as well as guests from Mexico and Canada. Our guest speaker will be Br. Harry Klinger from Hamilton, Ontario.
On a sadder note, the parents of one of our families, the Jakob Friesen family, have decided to move most of their family of 11 (all except their two eldest sons) to the USA (if possible). Most of the children serve the Lord sincerely, but the parents have been unable to leave their old lifestyle and traditions behind. We are thankful that we had the opportunity to share God’s Word with them for over a year and know that those seeds were not planted in vain. Please pray especially for the children who are very sad to leave the church here behind, that they may grow in their faith and be a blessing wherever they go.
Again, thanks for your prayers and hopefully I will become more punctual in my updates – there is still a lot more to write for next time
Love, the Stiebens

Letter from May 25, 2008

Jul 4 2008

Hello Everyone!
As you are mostly experiencing spring in Canada/ USA / Germany, we are heading into our “dry/windy season”. We still have warm days, but when the wind blows from the south it can get very cold. On Tuesday night the wind howled especially loud and we were awakened early by the news that a couple pieces of equipment (cement mixer and table saw) were stolen from just outside the carpentry shop. Three trust-worthy Bolivian workers were sleeping in a trailer right next to the shop but with the loud wind noise, they didn’t hear anything. We found that the fence along the highway had been cut and the machinery had apparently been carried to the highway by foot (it isn’t a large distance).
Calling the police is pointless, as they are corrupt and can very easily be bribed. Generally, people here have to take care of their own security by hiring guards and securing their properties well. On the mission property we had a guard as well, until about January of this year, when we terminated him, as he wasn’t guarding the property anyway.
Since Tuesday night the men of the congregation (including Theo Wentland from Edmonton, who is currently here) have taken turns guarding the premises as well as their cattle. The problem is that every night there has been suspicious activity on the highway directly next to mission property and on the property itself.

In this situation we think of the verse in Psalm 127, 1
Unless the LORD builds the house,
They labor in vain who build it;
Unless the LORD guards the city,
The watchman stays awake in vain.

So, we ask that you please continue to keep us in your prayers. Please pray for the men guarding the premises – for safety, wakefulness, health (it is exhausting to be awake at night and still try to work during the day). Please also pray that we may find more long-term solutions for security e.g.) a hired guard, a good watchdog. Most importantly, that GOD may protect us all and the livelihood of the families (i.e. cattle) as well as mission property.
Otherwise, life is still very busy here but things are going well. We now have enough trustworthy workers to help the work progress. One of the three poor families for whom houses have been built have moved in and another family will move in shortly. The church is nearing completion. Today Theo Wentland and helpers installed a new sound system about which we’re very excited (a gift from the congregation in Edmonton). The Fenske Carpinteria (named after a Swartz Creek couple, from whose estate the funds for the building came) has been started. This shop will provide work for Old Colony families who have left the Old Colony to attend our congregation (otherwise they have no way of making a living) The Corn and sorghum crop from mission property has been harvested and yielded a profit despite first year start-up costs (also provided incomes for workers). School is going well, although our two teachers will be leaving soon. Lena Thiessen is leaving on June 11 and Lorraine Makus is leaving on June 18. We are grateful that Jennifer Semler is coming on June 5 to help with the school, but we are still waiting to hear which other teacher is coming from Mexico. The school is key in building spiritual groundwork and the faith of the children is precious to see.
Spiritually, we are grateful that we are seeing growth in the congregation. We are also enjoying our weekly Women’s Bible Study and find it helpful.
Our children are doing well, although they ask every day when we are going to Canada and can hardly wait until we go – we’re due to fly to Edmonton on July 16. The children have many friends and play outside a lot, however, they still consider Canada their home and miss the people there. They have needed to say good-bye to a lot of people here (volunteers, family visitors, friends that moved to Canada etc.) and Ricaela finds that especially difficult. Our girls (especially five year old Rebecca) now speak Low German like the Old Colony people. If we want to know how to say something in Low German, we ask Rebecca J! I never imagined that, like an immigrant, I would learn a language from my five year old daughter! The girls still speak English (with grammatical errors J), but that will probably improve. We read English books to them regularly, do a little English home-schooling, and they like listening to English songs, so that keeps them exposed to that language as well. Adrian has been walking since he was 9 ½ months old and is now running and climbing. His favorite word is “Mau” (calf in Low German) and he would like to be outside most of the day. He gets up early (between 5:30 and 6:30am generally) and then proudly goes with his Dad to check on the building projects.
Roland, Lorraine and I (and others here) recently added daily Spanish lessons to our already full schedules. A Spanish teacher, who has taught many missionaries, was willing to come and teach us here on site. This was too good of an opportunity to pass up. I have needed to drop back to three lessons a week, as more was too exhausting for me, but we are making progress. Getting our homework done (which is imperative) is still a daily struggle, but otherwise we won’t learn.
Health-wise, I am doing relatively well. I’ve had weeks that I had absolutely no joint pain. Lately it’s been worse again, along with continuing exhaustion, but today I’ve felt better again, so hopefully this is a good sign. I’ve found that if I let things bother me, it affects me negatively, so I probably need to learn to trust in God more, rather than be frustrated with things that I often can’t change anyways.
The children and I had hoped to come early to Canada (travel with Theo Wentland when he returns) so that we could still hope to spend more time with my Grandma Popke, who has stomach cancer that has metastasized to the liver. At the moment this doesn’t seem feasible, as Theo has a different return route. We don’t know what God’s way in this is – please pray that God would work this situation out according to His plan. Rebecca reminds us that we will see TicTac Oma in heaven and that we have photos to remind us of her, but it would still be nice to see her in person. It gives us comfort that Tic Tac Oma is at peace and has laid everything in God’s hands.
May Gods hands protect and guide you as well. Thanks for your continued prayers!
In Christ’s love,
The Stiebens

Theo Wentland - der freiwillige Helfer aus Edmonton, AB!

Jun 3 2008
In den letzten Wochen wurden wir als Gemeinde hier durch den Besuch eines jungen Bruders aus Edmonton, AB gesegnet. Theo Wentland hat anstatt in den Universitätsferien in Edmonton Geld zu verdienen, sich entschieden uns hier zu besuchen und zu helfen. In den ersten 4 Wochen seines Hierseins hat er schon viele praktischen Arbeiten hier verrichtet. Dazu gehören unter anderen:
  • Lautsprecheranlage in dem Gemeindesaal installiert
  • komplette Elektroinstallationen in einem Wohnhaus durchgeführt
  • Fenster gebaut
  • beim Ernten geholfen
  • in der Schule unterrichtet
  • Gitarrenunterricht einigen Jungs gegeben
  • usw.
Neben den vielen praktischen Arbeiten hilft er natürlich auch in der Gemeindearbeit freudig mit und ist durch seinen Wandel ein Segen und Vorbild für andere junge Menschen hier.


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Volunteers / Freiwillige Helfer in Via Gracia (Weg der Gnade), Bolivien Januar – April 2008

Apr 17 2008
Wir hatten das Vorrecht in den letzten Monaten mehrere Gäste / Freiwillige Helfer unter uns zu haben. Sie haben alle gut angepackt, wo sie nur konnten, damit die Arbeit hier vorangeht. Trotz der teueren Flugreise haben Kinder Gottes Freudigkeit etwas praktisches für Gottes Werk zu tun, einen Einblick in das Missionswerk zu bekommen, und gleichzeitig ihre Gebetsbürde für die Gemeinde und Menschen in der Umgebung zu vergrössern. Es ist für uns auch eine große Hilfe freudige, willige, und fähige Helfer hier zu haben, die mit geringeren Umständen zufrieden sind und einen positiven Einfluss auf die Gemeinde ausüben
Anfang Januar 2008 ist Schwester Helene Ganke aus Deutschland für 2 ½ Wochen hier gewesen und hat fleißig Malerarbeiten verrichtet und Fenster abgedichtet, damit nicht soviel Sand und Ungeziefer in’s Gebäude reinkommt. Im Gemeindesaal hat sie einen Bibelvers als Wandspruch gemalt.
Br. Jakob Scharton, ebenfalls aus Deutschland, ist drei Monate hier gewesen und hat überall angepackt wo es nötig war. Er hat geholfen Türrahmen und Fensterrahmen zu bauen und zu lackieren. Er war auch beim Fenster bauen behilflich, und hat in der Hitze geholfen Mais auf dem Missionsgrundstück abzuernten. An der Strasse fertigte er ein Schild für den Schulbeginn unserer Schule an. Br. Jakob hat auch willig und oft Menschen zum Gottesdienst usw abgeholt oder wieder weggebracht. Nebenbei hat er hier einigen Jugendlichen Gitarrenunterricht gegeben.
Ende Januar trafen die „carpinteros“ Br. Hermann Kemp, Br. Ralf Kemp und Br. Arnie Reisdorf für 2 ½ Wochen aus Kanada ein. Die Brüder Kemp waren schon zum zweiten Mal hier. Die drei Brüder haben diesmal fleißig mehr als 35 Türrahmen und Türen gebaut und installiert. Zu dem haben sie auch in den Toiletten Trennwände gebaut damit sie jetzt völlig benutzt werden können.
Ende Februar kamen Geschwister John und Nettie Neufeld aus Winnipeg, Kanada um einen Monat hier zu helfen. Br. Neufeld hat die Tischlerarbeiten weitergemacht die vorher nicht ganz fertiggemacht wurden (Türen, Badezimmerschränke, Kleiderschränke und Küchenschränke). Neben den Tischlerarbeiten hat er auch viele andere Arbeiten verrichtet wie z. B.: Türen lackieren, Glas und Fliegennetze installieren und viele andere Kleinigkeiten. Schw. Neufeld hat auch tatkräftig mitgeholfen. Sie war nicht nur eine Hilfe beim Waschen, Bügeln, Kochen, Backen sondern hat auch noch ihrem Mann mit seinen Aufgaben geholfen, sowie auch einige Gartenarbeiten um das Gebäude herum verrichtet.
Im März kamen Schw. Elli Ens und Schw. Neta Wiebe aus Mexiko zu Besuch und waren auch ein Segen. Sie haben auch bei den täglich Aufgaben fleißig mitgeholfen wo sie nur konnten. Schw. Elli hat auch Br. Jakob Scharton geholfen das Schulschild fertig zu machen. Schw. Neta hat auch fleißig viele Haarschnitte gemacht.
Es ist eine Freude für uns zusammen mit andern Kindern Gottes zu arbeiten und zu sehen wie die Sache vorangeht. Wir beten dass Gott alle Helfer reichlich belohnen würde und sie weiter an ihrem Ort zum Segen setzen möge!




Versammlungen mit Br. Elke

Feb 11 2008

Es müssen dein sich freuen und fröhlich sein alle, die nach dir fragen; und die dein Heil lieben, müssen sagen allewege: "Der HERR sei hoch gelobt!"


(Psalm 40:16)



Dem Herrn des Himmels und der Erde sei Dank, für die Segenszeit mit Br. Harvey Elke, der für zwei Wochen hier war, sich das Werk hier anzuschauen und dass wir über manche Dinge gemeinsam beraten konnten. Selbstverständlich hatten wir ja auch einige Abendversammlungen und am zweiten Sonntags seines Hierseins drei Gottesdienste, welche reichlich besucht wurden, aber des vielen Regens wegen auch manche nicht kommen konnten. Gerade in der Zeit, wo der liebe Bruder hier war bekamen wir in einer Woche etwa 20 - 22 Zoll Regen. Das überschwemmmte manche Straßen derart, dass sie teilweise wegspülten und die Straßen für mehrere Tage nicht transport möglich waren.



Wir geben aber Gott die Ehre, dass wir doch unsre Versammlungen haben konnten, und für sein Wirken durch den Heiligen Geist, dass einige Seelen Gott suchten. Es waren am Sonntag Vormittags 85 Personen zugegen gewesen, nach Mittags 95 und am Abend hatte man 110 gezählt.



Wir vertrauen dem Herrn, dass er seine Gemeinde auch weiter bauen wird, wie er verheißen hat, dass die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen werden. Laßt uns beten, dass der allmächtige Gott sein Wort erfüllen möchte.



G. Thiessen

Christmas 2007 in Bolivia / Weihnachten 2007 in Bolivien

Dec 31 2007

For there is born to you this day in the city of David a Savior, who is Christ the Lord. Luk 2:11

Here at the Brecha Cinco, we were blessed to be able to celebrate the birth of our saviour in our newly finished main sanctuary. Up until recently the main sanctuary was needed to house large wood-working machines that didn’t fit elsewhere. Ten days before Christmas the machines were moved to a different location and now the main sanctuary could be completed. The workers worked very hard to make sure that the beams were covered, the walls painted, the floor tiled, screens put into the windows etc. Our Christmas Eve service was under the them “God gave his Son – what do we give?” We had approximately 80 visitors, the children performed their verses and songs, the orchestra played, the choir, Men’s choir and a ladies group sang. The children were thankful for their gift bags. Some visitor children said the toy car that they got in their bags was the only Christmas gift they received. We were thankful that we could demonstrate Christ's love in giving to those less fortunate this Christmas.

Blessings upon blessings... / Stroeme des Segens ...

Nov 20 2007
No doubt many of you have been praying that God would work here, and that many people would experience the salvation and freedom that only Jesus can offer – those prayers are being answered in an overwhelming way.

The Jakob Friesen family, with nine children, moved here several months ago to remove their children from the negative influences (alcohol, drugs) that they were becoming involved in, however, none of them were Christians at the time. A few weeks ago, the father became a Christian, and the next day the mother accepted Christ as well. Some time later, one day during the week, Cornelius – age 15 (the 4th oldest) found Christ, and last Sunday, David (the 5th) did as well. The joy radiating from their faces was simply beautiful to see, and the change in their lives an incredible testimony as well. David, although he’s only 14, had already been smoking for some time, but was completely freed from his addiction once he became a Christian, and has had no desire to smoke since.
On Sunday evening the blessings continued, starting before the evening service and continuing long after church was over, as four more of the Friesen children became Christians (Franz – age 16, Tina – age 12, Abram – age 10, and Johan – age 8), as well as David Rempel – age 12 (who’s the youngest in the Rempel family). Eva Janzen, who, with her husband Abram have been attending services since January of this year, also found salvation on Sunday night. The battle between accepting God’s grace, especially if it includes going against the admonitions of parents (Old Colony), is not easy, but Praise the Lord, His salvation message is powerful.
(Picture: Eva and Abram Janzen with nephew Jakob Hamm)

There is an incredible amount of rejoicing, both in heaven and right here in Bolivia… God is sending us revival and is building HIS work here! This is not OUR work… we could work and work without end, but if God didn’t give HIS blessing, all our work would amount to nothing. And really, THIS is what our work is all about: having people find the joy, the freedom and the eternal life that can only be found in a relationship with Jesus. Everything else that we do here… building a church, building houses, teaching school… is only a tool in accomplishing that most important priority.

Our revival is continuing as yesterday the second oldest Friesen son, Jakob (age 18) found Christ, and his young cousin, Jakob Hamm (age 8) became a Christian today! It warms our hearts to hear those that have found Christ, immediately express the wish that all of their other loved ones experience the same peace that they have found.

Thank you for praying, and please continue doing so – there are many, many more people yet who need to hear, understand, and accept God’s message to them. Also pray especially for the oldest Friesen boy (Peter), who is very rebellious and is currently rejecting God’s grace. Please also pray for the father (Jakob Friesen), who requested prayer Sunday night as he is still struggling with some issues.


Picture:



The Jakob Friesen Family (missing David and Jakob Jr.) at their home in Tres Cruces prior to their move to our mission property (with the Thiessens, Lorraine Makus and Adrian Stieben)

Neues Missionsfahrzeug / New Mission Vehicle

Nov 20 2007
Dank eines Geschenkes der Gemeinde Gottes in Swartz Creek, Michigan (USA), duerfen wir jetzt einen neuen Missionswagen haben – einen 1994 Toyota Landcruiser. Unser voriges Missionsfahrzeug (ein Geschenk von der Gemeinde Gottes in Barrhead, Alberta) hat treu seinen Dienst erfüllt, aber brauchte doch in letzter Zeit viele Reparaturen. Daher haben wir uns entschieden ihn mit einem zuverlässigem Fahrzeug zu ersetzen. Da in Bolivien in den letzten Monaten ein Mangel an Diesel ist, sind wir froh, dass der neue Wagen mit Benzin faehrt J Vorher mussten wir oefter stundenlang bis in die Nacht hinein in einer Schlange stehen bis wir den Wagen mit Diesel auftanken konnten. Mit diesem Fahrzeug koennen wir jetzt getrost die schweren Ladungen von Baumaterial auch auf sandigen und matschigen Erdwegen ziehen. Ausserdem muss der Toyota regelmaessig bis zu 11 junge Menschen am Sonntagnachmittag transportieren, die in die Doerfer zum Singen fahren... Ja, dieses Fahrzeug wird uns bei der Arbeit hier sehr behilflich sein – NOCHMALS VIELEN DANK an die Gemeinde Gottes in Swartz Creek, Michigan!! Moege Gott eure Freigebigkeit segnen!

We are very thankful, thanks to a generous gift from the Church of God in Swartz Creek, Michigan, that we now have a new Mission vehicle – a 1994 Toyota Landcruiser. Our previous mission vehicle (a gift from the Church of God in Barrhead, Alberta) loyally covered many miles, but because of increasing number of repairs and cost for repairs needed, we decided to replace it with a more reliable vehicle. We are also thankful that the new vehicle runs on gasoline (not diesel) as we have been experiencing severe diesel shortages. Tanking up on diesel has often required waiting in line for an extended time period, and/or driving to numerous gas stations, but lately the diesel shortage has become extreme (related to political unrest in addition to high demand in planting season). If some of you might wonder why we bought a 4x4 Toyota Landcruiser, it will be needing to pull heavy loads of building supplies through deep sandy roads or in knee-deep (or deeper) mud, and regularly transport up to 11 young people to go singing in the “Doerfer” on Sundays… Yes, this vehicle will greatly help the work here to continue – THANKS AGAIN to the Church of God in Swartz Creek, Michigan!! May God bless your giving hearts!

Volunteers/ Freiwillige Helfer

Nov 14 2007

During the last two months we were privileged to have various volunteers here helping with the building project.


















Ed & Maria Klippenstein from Hamilton, Ontario, Rudy Dyck from Herford, Germany, Helmut, Lilli and Viktoria Stieben from Herford, Germany, Viktor Stieben from Pforzheim, Germany, Ralph Kemp from Edmonton, Canada, Hermann & Magda Kemp also from Edmonton, Canada.



We are very thankful that God laid it on individual’s hearts to help out here. Although we have young workers that are willing to learn, we are lacking skilled tradesmen that are able to work independently and don’t need a lot of instruction or direction. In the past months the work progressed faster with the volunteer help, despite typical Bolivian delays in getting some materials. In the past months many door frames, doors, cabinets in pastor and teacher apartments/bathrooms/classrooms, windows, and even a pulpit were completed. Seven bathrooms, two apartments and two more rooms are now tiled. The ladies also sewed a cover for our church piano and a bag for the dust collector on the large Altendorf saw.
Workers also need to eat, so we were very thankful that Sister Klippenstein cooked delicious lunches for the workers.

We pray that the Lord may richly bless everyones efforts and sacrifices for His work!

School has begun! / Die Schule hat begonnen!

Sep 28 2007



We are thrilled to report that our school officially began on September 10, 2007. The prayers for school teachers have been answered! Sister Netty Knelsen, who was a school teacher in Mexico for five years, was asked to help us here and she thankfully agreed to our request and God’s call on her life. The Church of God in Neustaedt, Mexico graciously agreed to support the cost of our first new teacher. Private donations have also allowed us to purchase the initial supplies needed. Netty has the challenging job of teaching students ages seven to 15 all at different skill levels. With God’s help we’re sure she’s “up to the challenge”. Netty will also be teaching individuals over 15 years old in evening classes so that they can work during the day. Sister Lorraine Makus will add teaching the kindergarten class three days a week to her other duties here. Br. Gerhard Thiessen will also be assisting with special needs of the students. Currently we have a total of 14 children with additional evening school students.
Please pray for the teachers and students and that God may use the school to reach more families with HIS word.

Wir freuen uns sehr dass unsere Schule hier offiziell am 10. September, 2007 begonnen hat! Die Gebete für einen Lehrer sind erhört worden! Wir sind dankbar, dass Schw. Netty Knelsen, die schon fünf Jahre lang in Mexiko als Lehrerin unterrichtet hat, unserer Bitte für Hilfe, und Gottes Ruf für ihr Leben gefolgt ist. Die Gemeinde Gottes zu Neustädt, Mexiko hat eingewilligt die Kosten unserer ersten, neuen Lehrerin zu übernehmen, wofür wir auch sehr dankbar sind. Private Spenden haben es auch ermöglicht die ersten Materialien für die Schule einzukaufen. Netty hat die herausfordernde Aufgabe Schülern, mit verschiedenen Kenntnissen, im Alter von 7 bis 15 zu unterrichten. Mit Gottes Hilfe sind wir uns sicher dass sie diese grosse Aufgabe sehr gut machen wird! Netty hat auch vor, Abendunterricht für Erwachsene, die am Tage arbeiten müssen, zu geben. Schwester Lorraine Makus wird auch, zusätzlich zu ihren anderen Aufgaben in der Gemeinde, auch die Kindergarten Klasse, drei Tage in der Woche unterrichten. Zur Zeit haben wir 14 Kinder plus Abendschüler. Bitte betet für die Lehrer und Schüler, dass Gott die Schule gebrauchen könnte, um mehrere Familien mit SEINEM Wort zu erreichen.

Holzmaschinen/ Woodworking Machines

Sep 13 2007

Vor einigen Wochen kamen hier die bestellten Holzmaschinen aus Deutschland in einem Container an. Jugendliche aus den Gemeinden in Deutschland haben Geld gesammelt um die Missionsarbeit in Bolivien zu unterstützen. Wir haben uns mit ihrer Erlaubnis entschieden es auf einer praktischen Weise für die Maschinen anzuwenden. Zunächst werden wir die Maschinen gebrauchen um alle Holzarbeiten (wie z. B.: Türen, Küchenschränke, Badezimmermöbel, Kleiderschränke, Schulmöbel, Kirchenbänke, Pult ) im Gemeindehaus, Schule und Wohnungen fertig zu stellen.
Später haben wir vor eine Holzwerkstatt mit den Maschinen aufzustellen damit einigen Menschen, die zu unseren Gottesdiensten kommen eine Arbeitsgelegenheit gegeben wird.
Es hat sich schon „rumgesprochen“ dass wir gute Maschinen haben und ein Bolivianer wollte schon einen Tisch bei uns bestellen!!
Wir freuen uns sehr dass Geschw. Ed & Maria Klippenstein aus Hamilton, ON jetzt zwei Monate lang hier sind. Der Bruder gibt den jungen Männern die beim Gemeindehausbau arbeiten Unterricht in der Holzarbeit und erleichtert damit Br. Stieben die Arbeit. Er hat schon tatkräftig mitgeholfen. Bitte betet dass Br. Klippenstein, die nötige Gesundheit zur Arbeit hätte. Im Oktober wollen Br. Ralph Kemp und Geschw. Hermann und Magda Kemp auch kommen um mit der Holzarbeit mitzuhelfen. Wir BEDANKEN uns ganz herzlich bei den willigen Gebern, die diese praktische Arbeit ermöglicht haben – Jugendliche aus den Gemeinden in Deutschland die die Maschinen finanziert haben, und einige Brüdern aus Herford, die viel Zeit verbracht haben die Maschinen zu besorgen und zu schicken! Bitte betet für Bewahrung sowie Erfolg bei der Benutzung der Maschinen.

Neues Elektrisches Klavier! / New Electric Piano!

Sep 13 2007

Wir als Gemeinde freuen uns sehr dass die Gemeinde Gottes zu Herford, Deutschland uns ein neues Yamaha – Clavinova elektrisches Klavier für die Gemeinde geschenkt hat! Die Geschwister haben die Gelegenheit genutzt, in einem Container mit anderen Sachen, das Klavier mitzuschicken. Es wurde uns geraten in diesem feuchten, wechselhaften Klima ein elektrisches Klavier zu haben, um das viele Klavierstimmen zu vermeiden. Der Ton ist wunderschön!
Zur Zeit ist das Klavier noch bei uns (Stiebens) im Haus, da das Gemeindehaus noch eine schmutzige Baustelle ist. Der Hauptsaal des Gemeindehauses ist in Moment in eine Tischlerwerkstatt umfunktioniert worden. (nicht ein guter Platz für ein glänzendes, neues Klavier J). Das Klavier wird aber dennoch schon bei Singabenden mit verschiedenen Familien in unserem Heim. Wir freuen uns aber schon sehr auf den Tag wenn das Klavier den Gesang im Gottesdienst leiten und verschönern wird! EIN GROSSES DANKESCHOEN AN DIE GEMEINDE HERFORD! Möge Gott es euch reichlich vergelten!!

As a congregation we are very grateful that the Church of God in Herford, Germany gave us a new Yamaha – Clavinova electric piano for the church as a gift! The brothers and sisters made use of the opportunity to send the piano in a container with other supplies. It was suggested that we have an electric piano in this humid climate with great temperature fluctuations, to avoid numerous piano tunings. The tone is beautiful!!
At the moment the Piano is still in our (Stieben) home, as the church is still a dirty construction site. The main sanctuary is now the home of various large wood working machines which are to be helpful in completing the finish carpentry (not the best place for a shiny new piano J) The piano is, however, still being put to good use during evenings of singing with various families in our home. We are greatly looking forward to the day when the piano will lead the congregational singing! EIN BIG THANK YOU TO THE CHURCH OF GOD IN HERFORD! May God richly reward you!

Baptism/Taufe 12. August 2007

Sep 3 2007

Therefore go and teach all nations, baptizing them in the name of the Father and of the Son and of the Holy Spirit Math. 28:19
On August 12, 2007 we were blessed to celebrate a baptism ceremony here in Santa Cruz, Bolivia. Two sisters in Christ, Greta Rempel & Daniella Rhein followed Christ's example and command to be baptized in His name. The baptism was held near the Thiessens home at a pool that we were given permission to use. Our prayers were answered in that the weather was perfect, although it had been very cold the entire week previous. We had blessed morning and afternoon "open air"services and enjoyed a fellowship lunch together. Please pray that those baptized may grow in their faith and understanding and be a living witness for many.

Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes Mat. 28,19
Am 12. August 2007 durften wir hier in Santa Cruz, Bolivien eine Taufe feiern. Zwei Schwestern im Herrn, Greta Rempel & Daniella Rhein folgten Christi Beispiel und Gebot und liessen sich biblisch taufen. Die Taufe wurde in einem Schwimmbecken durchgefuehrt, das sich in der Naehe von Geschwister Thiessens Haus befindet. Unsere Gebete wurden erhoert und das Wetter war sehr schoen obwohl es in der ganzen vorigen Woche sehr kalt gewesen ist. Wir hatten gesegnete Morgen- und Nachmittagsgottesdienste, die "im Freien" abgehalten wurden. Wir durften auch ein gemeinsames Mittagessen zusammen genissen. Bitte betet, dass die Taueflinge im Glauben und der Erkenntniss wachsen moechten und ein lebendiges Zeugniss fuer viele sein koennten.